Haldengeothermie - Besonderheiten bei der thermischen Nutzung von Haldenschwelbraenden
- Key words
- Oberflaechennahe Geothermie, Bergehalden, Schwelbrand, Anlagenauslegung, Waermeleitfaehigkeit, Pilotprojekt
- Conference
- Der Geothermiekongress
- Year
- 2011
- Language
- Deutsch
Full text
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Abstract
Bergehalden gehoeren zum bekannten Landschaftsbild in Steinkohlerevieren. In einer Vielzahl dieser Halden sind historisch bedingt Haldenschwelbraende vorhanden. Die damit verbundenen hohen Temperaturen bilden ein enormes Energiepotential, welches bisher ungenutzt entweicht. An einem Haldenstandort im westlichen RUhrgebiet wird zurzeit das geothermische Potential von Haldenschwelbraenden durch eine Pilotanlage mit drei Erdwaermesonden untersucht. Die ersten Mess- und Versuchsreichen haben gezeigt, dass mit der installierten Anlagenkonfiguration eine Entzugsleistung von bis zu 8kW bei Ruecklauftemeraturen von ueber 50°C moeglich ist. Als massgebende Einflussfaktoren fuer die Auslegung geothermischer Anlagen auf Bergehladen wurden die vorhanden lokalen Temperaturen sowie die thermischen Eigenschaften des Haldenmaterials identifiziert.
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