Gegenseitige Beeinflussung oberflaechennaher Geothermieanlagen - Instrumente zum Management (knapper werden)der Ressourcen
- Key words
- Oberflaechennahe Geothermie - Standortbewertung: technische und rechtliche Bedingungen
- Conference
- Der Geothermiekongress
- Year
- 2010
- Language
- Deutsch
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Abstract
Mit der erfreulichen Zunahme von Analgen der oberflaechennahen Geothermie (Erdwaermesonden und Brunnenanlagen) gewinnen Aspekte der gegenseitigen Beeinflussung von Analgen zunehmend an Bedeutung. Bei Erdwaermesonden sind trotz der i.A. geringen Reichweiten der thermischen Beeinflussung im Untergrund Mindestabstaende von 5m zu Grundstuecksgrenzen zur Vermeidung von negativen EInfluessen nicht immer ausreichend und in engen Bebauungsgebieten Effizienzverluste zu befuerchten. Thermische Grundwassernutzungen, deren energetische Beeinflussungen meist ueber Grundstuecksgrenzen hinausgehen, koennen potentizelle Nutzungen in stromab liegenden Siedlungsgebieten beeintraechtigen. Dies macht bei begrenzten Ressourcen Instrumente zum Management, z.B. zur Ausweisung von Vorrnagnutzungen oder -gebieten erforderlich. Im Beitrag werden zwei Verfahren vorgestellt, die a) dem Planer oder Bauherren von Erdwaermesonden eine einfache Abschaetzung der moeglichen Beeinflussung durch bereits existierende benachbarte Anlagen und erforderlichenfalls die Anpassung der Planung seiner Anlage ermoeglichen und b) Genehmigungsbehoerden fuer thermische Grundwassernutzungen flaechenbezogene Kriterien zur Ausweisung oder Abgrenzung von Vorranggebieten optimaler Nutzungsmoeglichkeiten bereitstellen, die die lokalen Grundwasserfliessverhaeltnisse am Standort angemessen beruecksichtigen.
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