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Der Einfluss von Stratigraphie, Fazies und Diagenese auf die Produktivitaet im Projekt Kirchstockach

M. Wolfgramm et al.

Key words
Malm, Molassebecken, Frazies, Kirchstockach, Produktivitaet
Conference
Der Geothermiekongress
Year
2010
Language
Deutsch

Full text

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Abstract

In Kirchstockach wurde von 2008-2010 eine Bohrungsdublette errichtet und getestet. Die Bohrungen Kst-GT1 und Kst-GT2 haben den Purbeck und Malm in einer Tiefenlage von ca. 3300-3900 mTVD unter Gelaendeoberkante aufgeschlossen. Beide Bohrungen weisen trotz eines relativ geringen Abstandes von ca. 970m am Top Purbeck sehr unterschieldliche Produktivitaeten auf. Als hydraulisch relevante Bereiche dienen ueberwiegend grosse, idiomorphe Dolomite mit entsprechenden Interkristallin- und Kluftporositaeten, welche diagenetisch gebildet wurden. Ebenfalls vorkomemne verzahnte, kleinere Dolomite weisen keine hydraulische Aktivitaet auf. Die Art der Dolomitisierung ist von der Fazies der Karbonate, insbesondere vom CaCO3-Anteil und der "Korngroesse" des Primaersediments abhaengig. Die Produktivitaet der Kst-GT2 ist geringer als die der Kst-GT1, weil u.a. die Kristallgroessen der Dolomitkristalle (Median ca. 200-300 µm) und dmait die Interkristallinporositaeten deutlich geringer sind, als in der Kst-GT1 (Kristallgroessen von ca. 400-600µm). Zudem sind die Dolomite in der Kst-GT2 haeufig xenomorph ausgebildet, waehrend sie in der Kst-GT1 ueberwiegend idiomorph und zoniert sind. Weiterhin sorgen im Zuge der Diagenese gebildete Bitumenimpraegnationen fuer Verringerungen der Kluft- und Matrixporositaeten.

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